27 — Rechner
Erforderliche Motorleistung berechnen
Die Arbeitsmaschine braucht ein Moment bei einer Drehzahl – daraus folgt die Leistung. Dazwischen liegen das Getriebe und eine Reserve, und am Ende steht keine beliebige Zahl, sondern eine der genormten Stufen. Diese Rechnung geht den Weg in einem Zug.
Ergebnis
- Nächste genormte Motorleistung
- —kW
- Leistungsbedarf an der Arbeitsmaschine
- —kW
- Erforderliche Motorleistung mit Getriebe und Reserve
- —kW
- Auslastung des genormten MotorsUnterhalb von etwa 50 % arbeitet der Motor im schlechten Wirkungsgradbereich.
- —%
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Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Rechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Erforderliches Drehmoment an der Arbeitsmaschine
- 480 Nm
- Drehzahl der Arbeitsmaschine
- 190 1/min
- Wirkungsgrad des Getriebes
- 94 %
- Zuschlag für Reserve
- 15 %
Ergebnis
- Nächste genormte Motorleistung
- 15 kW
- Leistungsbedarf an der Arbeitsmaschine
- 9,55 kW
- Erforderliche Motorleistung mit Getriebe und Reserve
- 11,7 kW
- Auslastung des genormten Motors
- 77,9 %
Formel
- P = M · 2π · n / 60
- P_Motor = P / η_Getriebe · (1 + Reserve)
- aufgerundet auf die nächste genormte Leistungsstufe
Annahmen und Normbezug
- Gerechnet wird der stationäre Leistungsbedarf. Das Anlaufmoment und Massenträgheiten sind über den Reservezuschlag nur pauschal abgedeckt und gehören bei schweren Anläufen eigens geprüft.
- Der Wirkungsgrad des Getriebes ist einzugeben. Er hängt an Bauart und Übersetzung; Schneckengetriebe liegen deutlich unter Stirnradgetrieben.
- Die Leistungsstufen sind die üblichen Baugrößen für Drehstrommotoren.
Häufige Fragen
Wie groß soll der Reservezuschlag sein?
Bei gleichmäßiger Last und leichtem Anlauf reichen zehn Prozent. Bei schwankender Last, Verschmutzung oder erwartetem Verschleiß sind zwanzig sinnvoll. Mehr ist selten besser – ein deutlich überdimensionierter Motor läuft dauerhaft im schlechten Wirkungsgradbereich.
Warum steht die Auslastung dabei?
Weil die genormte Stufe fast immer über dem Bedarf liegt und die Frage ist, wie weit. Landet man bei vierzig Prozent Auslastung, lohnt der Blick auf die kleinere Stufe oder auf ein anderes Getriebe – dort ist der Wirkungsgrad besser und der Leistungsfaktor gleich mit.
Gilt das auch für Hubwerke?
Nur für den stationären Anteil. Bei Hubwerken kommen Beschleunigung, Bremsen und der Lastfall beim Senken dazu; dort ist die Auslegung eine eigene Rechnung und keine Überschlagsformel.
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Weitere Werkzeuge
- 01Leitungsquerschnitt
- 02Spannungsfall
- 03Leitungswiderstand
- 04Leitungsverluste
- 05Maximale Leitungslänge
- 06Strombelastbarkeit
- 07Parallele Leitungen
- 08Leitertemperatur
- 09Leitungskapazität
- 10Kurzschlussstrom
- 11Leitungsimpedanz
- 12Netzimpedanz
- 13Kurzschlussstrom am Leitungsende
- 14Thermische Kurzschlussfestigkeit
- 15Länge und Abschaltbedingung
- 16Motorstrom
- 17Drehmoment
- 18Anlaufstrom
- 19Stern-Dreieck-Anlauf
- 20Sanftanlauf
- 21Motorwirkungsgrad
- 22Drehzahlregelung statt Drossel
- 23Drehzahl und Schlupf
- 24Motorschutz einstellen
- 25Einphasenmotor
- 26Motorabgang
- 28PFD und SIL
- 29PFH und SIL
- 30Schutzleiterquerschnitt
- 31Staberder
- 32Berührungsspannung
- 33Fehlerstromschutz auslegen
- 34Selektivität prüfen
- 35Überspannungsschutz anschließen
- 36Schaltschrank-Klimatisierung
- 37Betriebsmittelkennzeichnung
- 38Blindleistungskompensation
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