FISEKON GmbH – Fischer Elektrokonstruktion

Projekt besprechen

27 — Rechner

Erforderliche Motorleistung berechnen

Die Arbeitsmaschine braucht ein Moment bei einer Drehzahl – daraus folgt die Leistung. Dazwischen liegen das Getriebe und eine Reserve, und am Ende steht keine beliebige Zahl, sondern eine der genormten Stufen. Diese Rechnung geht den Weg in einem Zug.

Eingabe

Bei Stirnradgetrieben je Stufe rund 97 Prozent, bei Schneckengetrieben deutlich weniger.

Deckt Anlaufmoment, Verschleiß und Schwankungen der Last ab.

Ergebnis

Nächste genormte Motorleistung
kW
Leistungsbedarf an der Arbeitsmaschine
kW
Erforderliche Motorleistung mit Getriebe und Reserve
kW
Auslastung des genormten MotorsUnterhalb von etwa 50 % arbeitet der Motor im schlechten Wirkungsgradbereich.
%

Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.

Rechenbeispiel

Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.

Eingaben

Erforderliches Drehmoment an der Arbeitsmaschine
480 Nm
Drehzahl der Arbeitsmaschine
190 1/min
Wirkungsgrad des Getriebes
94 %
Zuschlag für Reserve
15 %

Ergebnis

Nächste genormte Motorleistung
15 kW
Leistungsbedarf an der Arbeitsmaschine
9,55 kW
Erforderliche Motorleistung mit Getriebe und Reserve
11,7 kW
Auslastung des genormten Motors
77,9 %

Formel

  • P = M · 2π · n / 60
  • P_Motor = P / η_Getriebe · (1 + Reserve)
  • aufgerundet auf die nächste genormte Leistungsstufe

Annahmen und Normbezug

  • Gerechnet wird der stationäre Leistungsbedarf. Das Anlaufmoment und Massenträgheiten sind über den Reservezuschlag nur pauschal abgedeckt und gehören bei schweren Anläufen eigens geprüft.
  • Der Wirkungsgrad des Getriebes ist einzugeben. Er hängt an Bauart und Übersetzung; Schneckengetriebe liegen deutlich unter Stirnradgetrieben.
  • Die Leistungsstufen sind die üblichen Baugrößen für Drehstrommotoren.

Häufige Fragen

Wie groß soll der Reservezuschlag sein?

Bei gleichmäßiger Last und leichtem Anlauf reichen zehn Prozent. Bei schwankender Last, Verschmutzung oder erwartetem Verschleiß sind zwanzig sinnvoll. Mehr ist selten besser – ein deutlich überdimensionierter Motor läuft dauerhaft im schlechten Wirkungsgradbereich.

Warum steht die Auslastung dabei?

Weil die genormte Stufe fast immer über dem Bedarf liegt und die Frage ist, wie weit. Landet man bei vierzig Prozent Auslastung, lohnt der Blick auf die kleinere Stufe oder auf ein anderes Getriebe – dort ist der Wirkungsgrad besser und der Leistungsfaktor gleich mit.

Gilt das auch für Hubwerke?

Nur für den stationären Anteil. Bei Hubwerken kommen Beschleunigung, Bremsen und der Lastfall beim Senken dazu; dort ist die Auslegung eine eigene Rechnung und keine Überschlagsformel.

Rechnen ist der einfache Teil.

Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.

Projekt besprechen

Kontakt

Sagen Sie uns, worum es geht.

Ein Anruf oder drei Zeilen genügen. Sie sprechen von Anfang an mit den Menschen, die Ihr Projekt später bearbeiten, nicht mit einem Verteiler.

Direkt

Standorte

Sitz und PostanschriftStellmacherstr. 7
33428 Marienfeld (Harsewinkel)
Büro GüterslohWagenfeldstr. 2
33332 Gütersloh

Oder schreiben Sie uns

Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.

E-Mail schreiben

Öffnet Ihr E-Mail-Programm mit fertig formulierter Nachricht. Sie lesen sie, ändern was Sie wollen, und schicken sie selbst ab – aus Ihrem Postfach an unseres.

Zum Kontaktformular