FISEKON GmbH · Fischer Elektrokonstruktion

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Rechner

Spannungsfall berechnen

Dieser Rechner geht den umgekehrten Weg zur Querschnittsberechnung. Der Querschnitt steht fest, gefragt ist, was am Ende der Leitung noch ankommt. Genau diese Rechnung brauchen Sie bei einer Bestandsanlage oder einer nachträglichen Erweiterung.

Eingabe

Ergebnis

Spannungsfall
—%
Spannungsfall absolut
—V
Spannung am Verbraucher
—V
Trägt der Querschnitt den Strom?
—

Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.

Ergebnis als PDF

Wohin dürfen wir das PDF schicken?

Sie erhalten Eingaben, Ergebnis und Formel als PDF per E-Mail, zum Ablegen oder Weitergeben.

Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.

Passende Leistungen

Rechnen ist der einfache Teil.

Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.

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Rechenweg und Fragen

Spannungsfall

Spannungsfall über eine Leitung bekannten Querschnitts.

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Rechenbeispiel

Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.

Eingaben

Netzform
Drehstrom (3~)
Betriebsstrom
32 A
Einfache Leitungslänge
45 m
Leiterquerschnitt
6 mm²
Nennspannung
400 V
Leistungsfaktor cos φ
0,9
Leitermaterial
Kupfer (κ = 56 m/Ω·mm²)

Ergebnis

Spannungsfall
1,67 %
Spannungsfall absolut
6,68 V
Spannung am Verbraucher
393 V
Trägt der Querschnitt den Strom?
Frei in Luft ja. Verlegeart, Häufung und Umgebungstemperatur bleiben nach IEC 60364-5-52 zu prüfen. Das übernimmt der Rechner Leitungsquerschnitt.
Formel und Normbezug

Formel

  • Drehstrom Δu = (√3 · L · I · cos φ) / (κ · A)
  • Wechselstrom Δu = (2 · L · I · cos φ) / (κ · A)
  • Gleichstrom Δu = (2 · L · I) / (κ · A)
  • Δu% = Δu / U · 100

Annahmen und Normbezug

  • κ = 56 m/(Ω·mm²) für Kupfer, 35 m/(Ω·mm²) für Aluminium bei 20 °C.
  • Reiner Wirkwiderstand, ohne induktiven Anteil.
  • Bei erwärmten Leitern steigt der Widerstand. Bei 70 °C liegt der tatsächliche Spannungsfall rund 20 % über dem hier berechneten Wert.
  • Die Formel ist eine lineare Näherung für Spannungsfälle deutlich unterhalb der Nennspannung. Erreicht der berechnete Fall die Nennspannung, ist die Auslegung ohnehin unbrauchbar, die Spannung am Verbraucher bleibt dann leer.
Warum weicht der gemessene Wert vom berechneten ab?

Die Formel rechnet mit 20 °C Leitertemperatur. Im Betrieb ist der Leiter wärmer, sein Widerstand steigt, bei 70 °C um etwa ein Fünftel. Dazu kommt der induktive Anteil, der bei großen Querschnitten spürbar wird.

Gilt das auch für lange Motorzuleitungen am Frequenzumrichter?

Nur eingeschränkt. Bei umrichtergespeisten Leitungen kommen Schaltflanken, Ableitströme und Schirmung hinzu. Für die Grobauslegung ist die Rechnung brauchbar, für die endgültige Festlegung nicht ausreichend.

Kontakt

Sie planen gerade eine Anlage?

Wir übernehmen die Elektrokonstruktion, von der Auslegung über Stromlaufpläne in EPLAN bis zur fertigen Dokumentation. Ein Anruf oder drei Zeilen genügen.

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Olaf Kreith

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