Rechnen, bevor Sie zeichnen
Rechner, die wir selbst benutzen. Ohne Anmeldung, ohne Datenweitergabe – die Eingaben verlassen Ihren Browser nicht. Zu jedem Rechner steht die Formel und die Annahme dahinter, damit Sie das Ergebnis nachvollziehen und nicht nur glauben müssen.
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Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Leitung und Verlegung
- 01LeitungsquerschnittDrehstrom: A = (√3 · L · I · cos φ) / (κ · Δu)
- 02SpannungsfallDrehstrom: Δu = (√3 · L · I · cos φ) / (κ · A)
- 03LeitungswiderstandR₂₀ = L / (κ · A)
- 04LeitungsverlusteDrehstrom: P_v = 3 · I² · R
- 05Maximale LeitungslängeDrehstrom: L_max = (Δu · κ · A) / (√3 · I · cos φ)
- 06StrombelastbarkeitI_z = I_z0 · f_Temperatur · f_Häufung · f_weitere
- 07Parallele LeitungenA_gesamt = n · A
- 08Leitertemperaturϑ_Leiter = ϑ_Umgebung + (ϑ_max − 30 °C) · (I_B / I_z)²
- 09LeitungskapazitätC = C′ · L
Kurzschluss und Impedanz
- 10KurzschlussstromIᵣ = Sᵣ / (√3 · Uᵣ)
- 11LeitungsimpedanzR = L / (κ · A) · [1 + α · (ϑ − 20 °C)]
- 12NetzimpedanzAus der Leistung: Z = c · U² / S_k″
- 13Kurzschlussstrom am LeitungsendeZ_Schleife = Z_vorgelagert + R_L + R_PE
- 14Thermische KurzschlussfestigkeitA_min = I_k · √t / k
- 15Länge und AbschaltbedingungZ_max = c · U₀ / I_a mit U₀ = U / √3
Motoren und Antriebe
- 16MotorstromDrehstrom: I = (P / η) / (√3 · U · cos φ)
- 17DrehmomentM = 9550 · P / n (P in kW, n in min⁻¹, M in Nm)
- 18AnlaufstromI_A = I_N · (I_A / I_N)
- 19Stern-Dreieck-AnlaufI_A(Dreieck) = I_N · (I_A / I_N)
- 20SanftanlaufI(U) = I_A · U / U_N
- 21MotorwirkungsgradP_zu = P_ab / η
- 22Drehzahlregelung statt DrosselFördermenge: Q ∝ n
- 23Drehzahl und Schlupfn_synchron = 60 · f / p
- 24Motorschutz einstellenDirektanlauf: I_e = I_N
- 25EinphasenmotorP_zu = P_ab / η
- 26MotorabgangP_zu = P_ab / η
- 27Erforderliche MotorleistungP = M · 2π · n / 60
Schutz und Selektivitaet
- 28PFD und SILPFD = PFD_Sensorik + PFD_Logik + PFD_Aktorik
- 29PFH und SILPFH = PFH_Sensorik + PFH_Logik + PFH_Aktorik
- 30SchutzleiterquerschnittThermisch: A = I · √t / k
- 31StaberderR = ρ / (2π · L) · ln(4L / d)
- 32BerührungsspannungU_B = I_Fehler · R_Rückweg
- 33Fehlerstromschutz auslegenI_Ableit = n · I_Gerät + I_Leitung
- 34Selektivität prüfenÜberlast: I_n(vorgelagert) / I_n(nachgelagert) ≥ Faktor
- 35Überspannungsschutz anschließenu = L · di/dt
Netzqualitaet und Kompensation
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
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