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Rechner

Betriebsmittel­kennzeichen nach IEC 81346 bilden

Die Kennzeichnung ist das, woran eine Anlagendokumentation langfristig steht oder fällt. Wer nach zehn Jahren ein Bauteil sucht, findet es über das Kennzeichen oder gar nicht. Dieser Baukasten zeigt den Aufbau und die gebräuchlichen Kennbuchstaben.

Eingabe

Frei wählbar, zum Beispiel A1 oder 100. Die funktionale Zuordnung, ohne Gleichheitszeichen eingeben.

Frei wählbar, zum Beispiel S1 für Schaltschrank 1. Der Einbauort, ohne Pluszeichen eingeben.

Ein bis drei Buchstaben nach EN IEC 81346-2, zum Beispiel QA für ein Schütz. Den passenden Buchstaben finden Sie im Kennbuchstaben-Finder darunter.

Zum Beispiel 13, A1 oder PE. Leer lassen, wenn kein Anschluss gemeint ist.

Ergebnis

Vollständiges Betriebsmittelkennzeichen
—
Bedeutung des Kennbuchstabens
—
Aufbau
—

Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.

Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.

Mehr zum Rechner

Rechenbeispiel

Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.

Eingaben

Anlage (=)
A1
Ort (+)
S1
Kennbuchstabe (−)
QA
Zählnummer
12

Ergebnis

Vollständiges Betriebsmittelkennzeichen
=A1+S1-QA12
Bedeutung des Kennbuchstabens
QA, Strom schalten, zum Beispiel Schütz, Leistungsschalter, Motorschutzschalter
Aufbau
= Anlage · + Ort · − Betriebsmittel mit Kennbuchstabe und Zählnummer · : Anschluss
Formel · Annahmen und Normbezug

Formel

  • =Anlage +Ort −Betriebsmittel :Anschluss
  • Zum Beispiel =A1+S1-QA12:13
  • = funktionale Zuordnung · + Einbauort · − Produkt · : Anschluss

Annahmen und Normbezug

  • Kennbuchstaben nach IEC 81346-2 (früher DIN EN 61346-2 und davor DIN 40719).
  • Die Vorsilben sind genormt, die Zählweise dahinter nicht. Sie folgt der Systematik des Betreibers. Genau deshalb ist eine einmal festgelegte Systematik so wichtig.
  • Kennbuchstaben lassen sich frei eintragen, auch eigene oder ältere nach der Fassung 2009. Die Bedeutung zeigt der Rechner für die Hauptklassen und gebräuchliche Unterklassen der Fassung 2019, alle Klassen stehen im Kennbuchstaben-Finder.

Häufige Fragen

Betriebsmittel­kennzeichnung

Sie haben eine technische Aufgabenstellung? Wir schauen uns an, wie wir sie lösen können.

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Was ist der Unterschied zwischen = und +?

Das Gleichheitszeichen beschreibt die Funktion, wozu ein Betriebsmittel gehört. Das Pluszeichen beschreibt den Ort, wo es eingebaut ist. Ein Schütz kann funktional zur Förderstrecke gehören (=F1) und dabei in Schaltschrank 2 sitzen (+S2).

Muss ich alle Ebenen verwenden?

Nein. In kleinen Anlagen genügt oft die Produktebene (−Q12). Sobald es mehrere Schaltschränke oder Anlagenteile gibt, wird die Ergänzung um Ort und Anlage schnell unverzichtbar.

Wir haben eine gewachsene, eigene Systematik. Umstellen?

Meist nicht. Eine konsequent durchgehaltene eigene Systematik ist besser als ein halb umgestellter Bestand. Wir führen in Projekten bestehende Systematiken fort, statt sie zu ersetzen. Der Bruch in der Dokumentation kostet mehr, als die Norm einbringt.

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