FISEKON GmbH · Fischer Elektrokonstruktion

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Rechner

Blindleistungs­kompensation berechnen

Blindleistung verrichtet keine Arbeit, belastet aber Leitung, Transformator und Schaltanlage und wird vom Netzbetreiber berechnet. Wie viel Kondensatorleistung nötig ist, um einen bestimmten Leistungsfaktor zu erreichen, ist eine einzige Formel.

Eingabe

Netzbetreiber fordern meist mindestens 0,90.

Ergebnis

Erforderliche Kompensationsleistung
—kvar
Scheinleistung vorher
—kVA
Scheinleistung nachher
—kVA
Entlastung der Zuleitung
—%

Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.

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Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.

Passende Leistungen

Rechnen ist der einfache Teil.

Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.

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Rechenweg und Fragen

Blindleistungs­kompensation

Erforderliche Kondensatorleistung für einen Ziel-Leistungsfaktor.

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Rechenbeispiel

Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.

Eingaben

Wirkleistung
150 kW
Vorhandener cos φ
0,75
Ziel-cos φ
0,95

Ergebnis

Erforderliche Kompensationsleistung
83 kvar
Scheinleistung vorher
200 kVA
Scheinleistung nachher
158 kVA
Entlastung der Zuleitung
21,1 %
Formel und Normbezug

Formel

  • Qc = P · (tan φ₁ − tan φ₂)
  • φ = arccos(cos φ)
  • S = P / cos φ

Annahmen und Normbezug

  • Die Rechnung gilt für den Betriebspunkt, den Sie eingeben. Bei stark schwankender Last ist eine geregelte Anlage sinnvoller als eine feste Kompensation.
  • Bei nennenswertem Oberschwingungsanteil, etwa durch Frequenzumrichter, sind verdrosselte Kondensatoren erforderlich, sonst droht Resonanz.
  • Die Angabe zur Entlastung bezieht sich auf den Scheinstrom in der Zuleitung.
Welchen Ziel-cos φ soll ich wählen?

Netzbetreiber fordern in der Regel mindestens 0,90. Üblich ist eine Auslegung auf 0,95. Eine Kompensation auf 1,0 ist meist unwirtschaftlich und kann bei Teillast zu kapazitivem Betrieb führen.

Kann ich zu stark kompensieren?

Ja. Übererregter Betrieb, kapazitive Blindleistung ins Netz, wird von Netzbetreibern ebenfalls beanstandet und kann Spannungsanhebungen verursachen. Deshalb wird bei schwankender Last geregelt kompensiert.

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Wir übernehmen die Elektrokonstruktion, von der Auslegung über Stromlaufpläne in EPLAN bis zur fertigen Dokumentation. Ein Anruf oder drei Zeilen genügen.

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Olaf Kreith

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