Rechner
Blindleistungskompensation berechnen
Blindleistung verrichtet keine Arbeit, belastet aber Leitung, Transformator und Schaltanlage und wird vom Netzbetreiber berechnet. Wie viel Kondensatorleistung nötig ist, um einen bestimmten Leistungsfaktor zu erreichen, ist eine einzige Formel.
Ergebnis
- Erforderliche Kompensationsleistung
- —kvar
- Scheinleistung vorher
- —kVA
- Scheinleistung nachher
- —kVA
- Entlastung der Zuleitung
- —%
Bitte alle Felder mit gültigen Zahlen füllen.
Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.
Passende Leistungen
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Rechenweg und Fragen
Blindleistungskompensation
Erforderliche Kondensatorleistung für einen Ziel-Leistungsfaktor.
Projekt besprechenRechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Wirkleistung
- 150 kW
- Vorhandener cos φ
- 0,75
- Ziel-cos φ
- 0,95
Ergebnis
- Erforderliche Kompensationsleistung
- 83 kvar
- Scheinleistung vorher
- 200 kVA
- Scheinleistung nachher
- 158 kVA
- Entlastung der Zuleitung
- 21,1 %
Formel und Normbezug
Formel
- Qc = P · (tan φ₁ − tan φ₂)
- φ = arccos(cos φ)
- S = P / cos φ
Annahmen und Normbezug
- Die Rechnung gilt für den Betriebspunkt, den Sie eingeben. Bei stark schwankender Last ist eine geregelte Anlage sinnvoller als eine feste Kompensation.
- Bei nennenswertem Oberschwingungsanteil, etwa durch Frequenzumrichter, sind verdrosselte Kondensatoren erforderlich, sonst droht Resonanz.
- Die Angabe zur Entlastung bezieht sich auf den Scheinstrom in der Zuleitung.
Welchen Ziel-cos φ soll ich wählen?
Netzbetreiber fordern in der Regel mindestens 0,90. Üblich ist eine Auslegung auf 0,95. Eine Kompensation auf 1,0 ist meist unwirtschaftlich und kann bei Teillast zu kapazitivem Betrieb führen.
Kann ich zu stark kompensieren?
Ja. Übererregter Betrieb, kapazitive Blindleistung ins Netz, wird von Netzbetreibern ebenfalls beanstandet und kann Spannungsanhebungen verursachen. Deshalb wird bei schwankender Last geregelt kompensiert.
Kontakt
Sie planen gerade eine Anlage?
Wir übernehmen die Elektrokonstruktion, von der Auslegung über Stromlaufpläne in EPLAN bis zur fertigen Dokumentation. Ein Anruf oder drei Zeilen genügen.
Direkt
- Telefon+49 (0) 5247 4070-66
- E-Mailinfo@fisekon.com
- ErreichbarkeitMo bis Fr, 8 bis 17 Uhr
Oder schreiben Sie uns
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