15 — Rechner
Größte Leitungslänge für die Abschaltbedingung
Der Spannungsfall begrenzt die Leitungslänge – aber oft nicht als Erster. Mit wachsender Länge sinkt der Fehlerstrom am Ende, und irgendwann reicht er nicht mehr zum Auslösen. Diese Rechnung sagt, wo diese Grenze liegt.
Ergebnis
- Größte zulässige Leitungslänge
- —m
- Größte zulässige Schleifenimpedanz
- —Ω
- Davon für die Leitung verfügbarWas nach Abzug der vorgelagerten Impedanz übrig bleibt.
- —Ω
- Länge bei nächstgrößerem QuerschnittBei gleich mitwachsendem Schutzleiter.
- —m
Bitte alle Felder mit gültigen Zahlen füllen.
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- Öffnet Ihr E-Mail-Programm mit den Werten dieser Berechnung. An uns übertragen wird nichts, bevor Sie selbst senden.
Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Rechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Netzspannung (Außenleiter gegen Außenleiter)
- 400 V
- Spannungsfaktor c
- 0,95
- Auslösestrom des Schutzorgans I_a
- 160 A
- Vorgelagerte Impedanz
- 0,05 Ω
- Querschnitt Außenleiter
- 16 mm²
- Querschnitt Schutzleiter
- 16 mm²
- Leitermaterial
- Kupfer (κ = 56 m/Ω·mm²)
- Leitertemperatur im Fehlerfall
- 80 °C
Ergebnis
- Größte zulässige Leitungslänge
- 479 m
- Größte zulässige Schleifenimpedanz
- 1,37 Ω
- Davon für die Leitung verfügbar
- 1,32 Ω
- Länge bei nächstgrößerem Querschnitt
- 748 m
Formel
- Z_max = c · U₀ / I_a mit U₀ = U / √3
- für die Leitung verfügbar: Z_max − Z_vorgelagert
- Schleifenwiderstand je Meter: (1/(κ·A_L) + 1/(κ·A_PE)) · [1 + α · (ϑ − 20 °C)]
- L_max = verfügbare Impedanz / Widerstand je Meter
Annahmen und Normbezug
- Gerechnet wird mit erwärmtem Leiter, weil die Schleife dann am hochohmigsten ist.
- Der induktive Anteil der Leitung ist nicht enthalten. Bei kleinen Querschnitten ist das vertretbar; ab etwa 50 mm² verkürzt er die zulässige Länge zusätzlich.
- Die vorgelagerte Impedanz wird arithmetisch abgezogen. Das ist die sichere Seite: Die tatsächliche Schleife ist geometrisch etwas kleiner, die zulässige Länge damit etwas größer als hier ausgewiesen.
- Der Spannungsfall ist ein eigenes Kriterium und begrenzt die Länge unabhängig davon. Maßgeblich ist immer der kleinere der beiden Werte.
Häufige Fragen
Welche Grenze greift zuerst, Spannungsfall oder Abschaltbedingung?
Das hängt am Schutzorgan. Bei kleinen Bemessungsströmen und träger Charakteristik ist meist der Spannungsfall die engere Grenze. Bei großen Bemessungsströmen oder flinker Charakteristik, also hohem Auslösestrom, ist es die Abschaltbedingung. Rechnen Sie beide und nehmen Sie den kleineren Wert.
Warum wird der Schutzleiter mitgerechnet?
Weil der Fehlerstrom über ihn zurückfließt. Ein halb so großer Schutzleiter verkürzt die zulässige Länge um ein Drittel. Deshalb steht er hier als eigenes Feld und nicht als Annahme.
Was, wenn kein Wert herauskommt?
Dann ist schon die vorgelagerte Impedanz größer als die zulässige Schleifenimpedanz – das Schutzorgan würde selbst bei null Meter Leitung nicht auslösen. In dem Fall ist das Gerät falsch gewählt, nicht die Leitung zu lang.
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Weitere Werkzeuge
- 01Leitungsquerschnitt
- 02Spannungsfall
- 03Leitungswiderstand
- 04Leitungsverluste
- 05Maximale Leitungslänge
- 06Strombelastbarkeit
- 07Parallele Leitungen
- 08Leitertemperatur
- 09Leitungskapazität
- 10Kurzschlussstrom
- 11Leitungsimpedanz
- 12Netzimpedanz
- 13Kurzschlussstrom am Leitungsende
- 14Thermische Kurzschlussfestigkeit
- 16Motorstrom
- 17Drehmoment
- 18Anlaufstrom
- 19Stern-Dreieck-Anlauf
- 20Sanftanlauf
- 21Motorwirkungsgrad
- 22Drehzahlregelung statt Drossel
- 23Drehzahl und Schlupf
- 24Motorschutz einstellen
- 25Einphasenmotor
- 26Motorabgang
- 27Erforderliche Motorleistung
- 28PFD und SIL
- 29PFH und SIL
- 30Schutzleiterquerschnitt
- 31Staberder
- 32Berührungsspannung
- 33Fehlerstromschutz auslegen
- 34Selektivität prüfen
- 35Überspannungsschutz anschließen
- 36Schaltschrank-Klimatisierung
- 37Betriebsmittelkennzeichnung
- 38Blindleistungskompensation
Kontakt
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