Rechner
Thermische Kurzschlussfestigkeit berechnen
Im Kurzschluss fließt für Sekundenbruchteile ein Vielfaches des Betriebsstroms. Die Leitung muss das aushalten, bis abgeschaltet ist. Nicht dauerhaft, aber ohne Schaden an der Isolierung. Der Nachweis ist kurz, fehlt aber oft ganz.
Ergebnis
- Erforderlicher Mindestquerschnitt
- —mm²
- Bewertung
- —
- Längste zulässige AbschaltzeitFür den vorhandenen Querschnitt bei diesem Strom.
- —s
- Nächster genormter Querschnitt
- —mm²
Bitte alle Felder mit gültigen Zahlen füllen.
Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.
Passende Leistungen
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Rechenweg und Fragen
Thermische Kurzschlussfestigkeit
Ob der Querschnitt den Kurzschluss übersteht, bis das Schutzorgan abschaltet.
Projekt besprechenRechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Kurzschlussstrom
- 6 kA
- Abschaltzeit
- 0,1 s
- Materialbeiwert k
- 115
- Vorhandener Querschnitt
- 16 mm²
Ergebnis
- Erforderlicher Mindestquerschnitt
- 16,5 mm²
- Bewertung
- Der Querschnitt reicht nicht. Die Leitung wird thermisch überlastet, bevor abgeschaltet ist.
- Längste zulässige Abschaltzeit
- 0,094 s
- Nächster genormter Querschnitt
- 25 mm²
Formel und Normbezug
Formel
- A_min = I_k · √t / k
- umgestellt: t_max = (k · A / I_k)²
- gleichwertig gilt I²·t ≤ k²·A²
Annahmen und Normbezug
- Der Materialbeiwert k hängt von Leitermaterial und Isolierstoff ab und ist einzugeben. Er steht in der von Ihnen angewandten Norm.
- Die Formel gilt für Abschaltzeiten bis etwa fünf Sekunden. Darunter wird angenommen, dass keine Wärme abfließt. Die gesamte Verlustwärme bleibt also im Leiter.
- Bei strombegrenzenden Schutzgeräten ist die tatsächliche Belastung kleiner als die Rechnung ergibt. Maßgeblich ist dann der Durchlasswert aus dem Datenblatt, nicht I²·t aus dieser Formel.
Welche Abschaltzeit soll ich einsetzen?
Die Zeit, die das Schutzorgan bei genau diesem Kurzschlussstrom braucht. Sie lesen sie an seiner Kennlinie ab. Nicht gemeint ist die geforderte Abschaltzeit aus der Schutzbedingung. Die ist eine Obergrenze für den Personenschutz, nicht das tatsächliche Verhalten des Geräts.
Gilt das auch für den Schutzleiter?
Ja, und dort ist es besonders wichtig. Der Schutzleiter führt im Fehlerfall denselben Strom wie der Außenleiter, ist aber oft kleiner ausgeführt. Rechnen Sie den Nachweis für ihn getrennt.
Warum steht die längste zulässige Abschaltzeit dabei?
Weil das die praktische Gegenfrage ist. Wenn der Querschnitt feststeht, sagt sie, wie schnell abgeschaltet werden muss und ob das gewählte Schutzorgan das leistet.
Kontakt
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Wir übernehmen die Elektrokonstruktion, von der Auslegung über Stromlaufpläne in EPLAN bis zur fertigen Dokumentation. Ein Anruf oder drei Zeilen genügen.
Direkt
- Telefon+49 (0) 5247 4070-66
- E-Mailinfo@fisekon.com
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