14 — Rechner
Thermische Kurzschlussfestigkeit berechnen
Im Kurzschluss fließt für Sekundenbruchteile ein Vielfaches des Betriebsstroms. Die Leitung muss das aushalten, bis abgeschaltet ist – nicht dauerhaft, aber ohne Schaden an der Isolierung. Der Nachweis ist kurz, wird aber oft ganz weggelassen.
Ergebnis
- Erforderlicher Mindestquerschnitt
- —mm²
- Bewertung
- —
- Längste zulässige AbschaltzeitFür den vorhandenen Querschnitt bei diesem Strom.
- —s
- Nächster genormter Querschnitt
- —mm²
Bitte alle Felder mit gültigen Zahlen füllen.
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- Öffnet Ihr E-Mail-Programm mit den Werten dieser Berechnung. An uns übertragen wird nichts, bevor Sie selbst senden.
Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Rechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Kurzschlussstrom
- 6 kA
- Abschaltzeit
- 0,1 s
- Materialbeiwert k
- 115
- Vorhandener Querschnitt
- 16 mm²
Ergebnis
- Erforderlicher Mindestquerschnitt
- 16,5 mm²
- Bewertung
- Der Querschnitt reicht nicht: Die Leitung wird thermisch überlastet, bevor abgeschaltet ist.
- Längste zulässige Abschaltzeit
- 0,094 s
- Nächster genormter Querschnitt
- 25 mm²
Formel
- A_min = I_k · √t / k
- umgestellt: t_max = (k · A / I_k)²
- gleichwertig: I²·t ≤ k²·A²
Annahmen und Normbezug
- Der Materialbeiwert k hängt an Leitermaterial und Isolierstoff und ist einzugeben. Er steht in der von Ihnen angewandten Norm.
- Die Formel gilt für Abschaltzeiten bis etwa fünf Sekunden. Darunter wird angenommen, dass keine Wärme abfließt – die gesamte Verlustwärme bleibt im Leiter.
- Bei strombegrenzenden Schutzgeräten ist die tatsächliche Belastung kleiner als die Rechnung ergibt. Maßgeblich ist dann der Durchlasswert aus dem Datenblatt, nicht I²·t aus dieser Formel.
Häufige Fragen
Welche Abschaltzeit soll ich einsetzen?
Die Zeit, die das Schutzorgan bei genau diesem Kurzschlussstrom braucht – abzulesen an seiner Kennlinie. Nicht die geforderte Abschaltzeit aus der Schutzbedingung: Die ist eine Obergrenze für den Personenschutz, nicht das tatsächliche Verhalten des Geräts.
Gilt das auch für den Schutzleiter?
Ja, und dort ist es besonders wichtig. Der Schutzleiter führt im Fehlerfall denselben Strom wie der Außenleiter, ist aber oft kleiner ausgeführt. Rechnen Sie den Nachweis für ihn getrennt.
Warum steht die längste zulässige Abschaltzeit dabei?
Weil das die praktische Gegenfrage ist. Wenn der Querschnitt feststeht, sagt sie, wie schnell abgeschaltet werden muss – und ob das gewählte Schutzorgan das leistet.
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Weitere Werkzeuge
- 01Leitungsquerschnitt
- 02Spannungsfall
- 03Leitungswiderstand
- 04Leitungsverluste
- 05Maximale Leitungslänge
- 06Strombelastbarkeit
- 07Parallele Leitungen
- 08Leitertemperatur
- 09Leitungskapazität
- 10Kurzschlussstrom
- 11Leitungsimpedanz
- 12Netzimpedanz
- 13Kurzschlussstrom am Leitungsende
- 15Länge und Abschaltbedingung
- 16Motorstrom
- 17Drehmoment
- 18Anlaufstrom
- 19Stern-Dreieck-Anlauf
- 20Sanftanlauf
- 21Motorwirkungsgrad
- 22Drehzahlregelung statt Drossel
- 23Drehzahl und Schlupf
- 24Motorschutz einstellen
- 25Einphasenmotor
- 26Motorabgang
- 27Erforderliche Motorleistung
- 28PFD und SIL
- 29PFH und SIL
- 30Schutzleiterquerschnitt
- 31Staberder
- 32Berührungsspannung
- 33Fehlerstromschutz auslegen
- 34Selektivität prüfen
- 35Überspannungsschutz anschließen
- 36Schaltschrank-Klimatisierung
- 37Betriebsmittelkennzeichnung
- 38Blindleistungskompensation
Kontakt
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Direkt
- Telefon+49 (0) 5247 4070-66
- E-Mailinfo@fisekon.com
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