06 — Rechner
Strombelastbarkeit unter Einbaubedingungen
Der Tabellenwert gilt für eine einzelne Leitung bei 30 °C. In der Anlage liegt sie im gefüllten Kanal neben elf anderen, und über dem Kanal steht eine Maschine. Die Umrechnungsfaktoren sind der Teil, den man beim Überschlag gerne vergisst – und der Teil, der die Auslegung kippt.
Ergebnis
- Strombelastbarkeit unter Einbaubedingungen
- —A
- Gesamtfaktor
- —
- Auslastung durch den Betriebsstrom
- —%
- Bewertung der Zuordnung
- —
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Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Rechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Grundwert der Strombelastbarkeit
- 41 A
- Umrechnungsfaktor Umgebungstemperatur
- 0,87
- Umrechnungsfaktor Häufung
- 0,7
- Weitere Faktoren
- 1
- Betriebsstrom I_B
- 20 A
- Bemessungsstrom des Schutzorgans I_n
- 25 A
- Faktor des großen Prüfstroms I₂ / I_n
- 1,45
Ergebnis
- Strombelastbarkeit unter Einbaubedingungen
- 25 A
- Gesamtfaktor
- 0,609
- Auslastung durch den Betriebsstrom
- 80,1 %
- Bewertung der Zuordnung
- Das Schutzorgan ist zu groß für die Leitung: I_n liegt über der Belastbarkeit.
Formel
- I_z = I_z0 · f_Temperatur · f_Häufung · f_weitere
- Erste Bedingung: I_B ≤ I_n ≤ I_z
- Zweite Bedingung: I₂ ≤ 1,45 · I_z
- mit I₂ = k₂ · I_n
Annahmen und Normbezug
- Der Grundwert und die Umrechnungsfaktoren stammen aus der von Ihnen anzuwendenden Norm und werden hier eingegeben, nicht nachgeschlagen. Wir bilden bewusst keine Normtabellen ab: Ein falscher Tabellenwert in einem Rechner ist gefährlicher als gar kein Rechner.
- Die beiden Bedingungen sind die übliche Zuordnung von Leitung und Überlastschutz.
- Kurzschlussschutz, Abschaltbedingung und Spannungsfall sind eigene Nachweise und hier nicht enthalten.
Häufige Fragen
Woher bekomme ich den Grundwert?
Aus der Belastbarkeitstabelle für Ihren Fall: Leitermaterial, Isolierung, Zahl der belasteten Adern und Verlegeart bestimmen ihn. Dieselbe Leitung trägt frei in Luft deutlich mehr als in einer Wand unter Wärmedämmung.
Was bedeutet die zweite Bedingung?
Sie stellt sicher, dass das Schutzorgan auch bei einer kleinen, dauerhaften Überlast noch rechtzeitig abschaltet. Der große Prüfstrom ist der Strom, bei dem das Gerät sicher auslöst. Bei Leitungsschutzschaltern liegt er üblicherweise beim 1,45-fachen des Bemessungsstroms, dann ist die Bedingung automatisch erfüllt, sobald die erste erfüllt ist. Bei Schmelzsicherungen mit dem 1,6-fachen ist sie die schärfere.
Darf ich mehrere Faktoren einfach multiplizieren?
Für Temperatur und Häufung ist das die übliche Vorgehensweise. Bei Erdverlegung kommen weitere Einflüsse hinzu, die sich nicht immer sauber als eigener Faktor abbilden lassen. Prüfen Sie in diesem Fall die Anmerkungen Ihrer Tabelle.
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Weitere Werkzeuge
- 01Leitungsquerschnitt
- 02Spannungsfall
- 03Leitungswiderstand
- 04Leitungsverluste
- 05Maximale Leitungslänge
- 07Parallele Leitungen
- 08Leitertemperatur
- 09Leitungskapazität
- 10Kurzschlussstrom
- 11Leitungsimpedanz
- 12Netzimpedanz
- 13Kurzschlussstrom am Leitungsende
- 14Thermische Kurzschlussfestigkeit
- 15Länge und Abschaltbedingung
- 16Motorstrom
- 17Drehmoment
- 18Anlaufstrom
- 19Stern-Dreieck-Anlauf
- 20Sanftanlauf
- 21Motorwirkungsgrad
- 22Drehzahlregelung statt Drossel
- 23Drehzahl und Schlupf
- 24Motorschutz einstellen
- 25Einphasenmotor
- 26Motorabgang
- 27Erforderliche Motorleistung
- 28PFD und SIL
- 29PFH und SIL
- 30Schutzleiterquerschnitt
- 31Staberder
- 32Berührungsspannung
- 33Fehlerstromschutz auslegen
- 34Selektivität prüfen
- 35Überspannungsschutz anschließen
- 36Schaltschrank-Klimatisierung
- 37Betriebsmittelkennzeichnung
- 38Blindleistungskompensation
Kontakt
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