Rechner
Strombelastbarkeit unter Einbaubedingungen
Der Tabellenwert gilt für eine einzelne Leitung bei 30 °C. In der Anlage liegt sie im gefüllten Kanal neben elf anderen, und über dem Kanal steht eine Maschine. Die Umrechnungsfaktoren sind der Teil, den man beim Überschlag gerne vergisst, und genau der Teil, der die Auslegung kippt.
Ergebnis
- Strombelastbarkeit unter Einbaubedingungen
- —A
- Gesamtfaktor
- —
- Auslastung durch den Betriebsstrom
- —%
- Bewertung der Zuordnung
- —
Bitte alle Felder mit gültigen Zahlen füllen.
Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.
Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.
Passende Leistungen
Rechnen ist der einfache Teil.
Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.
Rechenweg und Fragen
Strombelastbarkeit
Grundwert mal Umrechnungsfaktoren, mit Prüfung gegen das Schutzorgan.
Projekt besprechenRechenbeispiel
Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.
Eingaben
- Grundwert der Strombelastbarkeit
- 41 A
- Umrechnungsfaktor Umgebungstemperatur
- 0,87
- Umrechnungsfaktor Häufung
- 0,7
- Weitere Faktoren
- 1
- Betriebsstrom I_B
- 20 A
- Bemessungsstrom des Schutzorgans I_n
- 25 A
- Faktor des großen Prüfstroms I₂ / I_n
- 1,45
Ergebnis
- Strombelastbarkeit unter Einbaubedingungen
- 25 A
- Gesamtfaktor
- 0,609
- Auslastung durch den Betriebsstrom
- 80,1 %
- Bewertung der Zuordnung
- Das Schutzorgan ist zu groß für die Leitung, denn I_n liegt über der Belastbarkeit.
Formel und Normbezug
Formel
- I_z = I_z0 · f_Temperatur · f_Häufung · f_weitere
- Erste Bedingung I_B ≤ I_n ≤ I_z
- Zweite Bedingung I₂ ≤ 1,45 · I_z
- mit I₂ = k₂ · I_n
Annahmen und Normbezug
- Der Grundwert und die Umrechnungsfaktoren stammen aus der von Ihnen anzuwendenden Norm und werden hier eingegeben. So deckt der Rechner jede Leitungsart ab, auch Aluminium, VPE- und Gummileitungen, die im Rechner Leitungsquerschnitt nicht hinterlegt sind.
- Die beiden Bedingungen sind die übliche Zuordnung von Leitung und Überlastschutz.
- Kurzschlussschutz, Abschaltbedingung und Spannungsfall sind eigene Nachweise und hier nicht enthalten.
Woher bekomme ich den Grundwert?
Aus der Belastbarkeitstabelle für Ihren Fall. Leitermaterial, Isolierung, Zahl der belasteten Adern und Verlegeart bestimmen ihn. Dieselbe Leitung trägt frei in Luft deutlich mehr als in einer Wand unter Wärmedämmung.
Was bedeutet die zweite Bedingung?
Sie stellt sicher, dass das Schutzorgan auch bei einer kleinen, dauerhaften Überlast noch rechtzeitig abschaltet. Der große Prüfstrom ist der Strom, bei dem das Gerät sicher auslöst. Bei Leitungsschutzschaltern liegt er üblicherweise beim 1,45-fachen des Bemessungsstroms, dann ist die Bedingung automatisch erfüllt, sobald die erste erfüllt ist. Bei Schmelzsicherungen mit dem 1,6-fachen ist sie die schärfere.
Darf ich mehrere Faktoren einfach multiplizieren?
Für Temperatur und Häufung ist das die übliche Vorgehensweise. Bei Erdverlegung kommen weitere Einflüsse hinzu, die sich nicht immer sauber als eigener Faktor abbilden lassen. Prüfen Sie in diesem Fall die Anmerkungen Ihrer Tabelle.
Kontakt
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Wir übernehmen die Elektrokonstruktion, von der Auslegung über Stromlaufpläne in EPLAN bis zur fertigen Dokumentation. Ein Anruf oder drei Zeilen genügen.
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