FISEKON GmbH · Fischer Elektrokonstruktion

Projekt besprechen

Rechner

Synchron­drehzahl, Schlupf und Drehmoment

Auf dem Leistungsschild steht 1455 Umdrehungen, im Kopf hat man 1500. Der Unterschied ist der Schlupf, und er ist keine Ungenauigkeit, sondern die Voraussetzung dafür, dass der Motor überhaupt ein Moment erzeugt.

Eingabe

Lässt sich an der Bemessungsdrehzahl ablesen. Rund 2900/min heißt ein Polpaar, rund 1450/min zwei.

Die Drehzahl unter Last. Sie liegt immer unter der Synchrondrehzahl.

Ergebnis

Synchrondrehzahl
—1/min
SchlupfEin hoher Schlupf steht für ein weiches Betriebsverhalten und höhere Läuferverluste.
—%
Bemessungsmoment an der Welle
—Nm
Moment bezogen auf die SynchrondrehzahlDer Unterschied zum vorigen Wert ist genau der Schlupf.
—Nm
Verlustleistung im LäuferSie entsteht zwangsläufig aus dem Schlupf und heizt den Läufer.
—kW

Orientierungshilfe, keine normgerechte Auslegung. Für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr, maßgeblich sind die anzuwendenden Normen und die Prüfung im Einzelfall.

Ergebnis als PDF

Wohin dürfen wir das PDF schicken?

Sie erhalten Eingaben, Ergebnis und Formel als PDF per E-Mail, zum Ablegen oder Weitergeben.

Die grauen Werte sind ein Beispiel. Eigene Werte einfach eintragen.

Passende Leistungen

Rechnen ist der einfache Teil.

Die Formel liefert eine Zahl. Die Auslegung einer Anlage verlangt darüber hinaus Verlegeart, Häufung, Selektivität, Normenlage und den Blick auf den Bestand. Genau das übernehmen wir.

Projekt besprechen

Rechenweg und Fragen

Drehzahl und Schlupf

Was auf dem Leistungsschild steht und was daraus folgt.

Projekt besprechen
Rechenbeispiel

Der Standardfall, mit dem der Rechner startet, einmal durchgerechnet. Ändern Sie oben die Werte, rechnet er sofort neu.

Eingaben

Speisefrequenz
50 Hz
Polpaarzahl
2 (4-polig)
Bemessungsdrehzahl vom Leistungsschild
1.455 1/min
Bemessungsleistung
30 kW

Ergebnis

Synchrondrehzahl
1.500 1/min
Schlupf
3 %
Bemessungsmoment an der Welle
197 Nm
Moment bezogen auf die Synchrondrehzahl
191 Nm
Verlustleistung im Läufer
0,928 kW
Formel und Normbezug

Formel

  • n_synchron = 60 · f / p
  • s = (n_synchron − n) / n_synchron
  • M = P · 60 / (2π · n)
  • P_Läufer = P · s / (1 − s)

Annahmen und Normbezug

  • Die Synchrondrehzahl hängt nur von Frequenz und Polpaarzahl ab, nicht vom Motor selbst.
  • Das Drehmoment ist aus der abgegebenen Wellenleistung und der tatsächlichen Drehzahl gerechnet.
  • Die Läuferverluste sind der Anteil der Luftspaltleistung, der als Wärme im Läufer bleibt. Sie sind eine untere Grenze, denn Reibung und Lüfter kommen hinzu.
Warum dreht ein Asynchronmotor nie synchron?

Weil er das Moment aus der Relativbewegung zwischen Drehfeld und Läufer erzeugt. Ohne Schlupf würde im Läufer keine Spannung induziert, kein Strom fließen und kein Moment entstehen. Der Schlupf ist deshalb keine Schwäche, sondern das Wirkprinzip.

Was sagt ein hoher Schlupf aus?

Dass der Motor unter Last stärker in der Drehzahl nachgibt. Dieses weiche Verhalten kann bei stoßartiger Last erwünscht sein. Der Preis sind höhere Läuferverluste, denn die gehen direkt mit dem Schlupf.

Ändert sich der Schlupf am Frequenzumrichter?

Die Synchrondrehzahl folgt der Frequenz. Der Schlupf bleibt bei gleichem Lastmoment ungefähr gleich groß, und zwar absolut in Umdrehungen, nicht in Prozent. Bei kleiner Frequenz wird der prozentuale Schlupf deshalb größer.

Kontakt

Sie planen gerade eine Anlage?

Wir übernehmen die Elektrokonstruktion, von der Auslegung über Stromlaufpläne in EPLAN bis zur fertigen Dokumentation. Ein Anruf oder drei Zeilen genügen.

Direkt

Oder schreiben Sie uns

Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.

Wir nutzen Ihre Angaben nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Zum Kontaktformular

Olaf Kreith

Ihr AnsprechpartnerOlaf KreithLeitung Sales

Kurz gefragt

Benötigen Sie Hilfe oder haben Fragen?

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.